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Geschichte des Simplonpasses 
Um die Mitte des 17. Jahrhunderts wurde der Pass vom Inhaber des Briger Salzmonopols, Kaspar Jodok von Stockalper, ausgebaut. Auf der Passhöhe errichtete er den Spittel und in Gondo ein Lagerhaus, den so genannten Stockalperturm. Die Ware wurde in dieser Zeit mit Maultieren über den Pass geführt. Das Säumen, diese traditionelle Methode des Warentransportes, war im Wallis bis ins 20. Jahrhundert gebräuchlich.

Der Pass bekam seine überregionale Bedeutung erst, nachdem Napoleon I. 1801–1805 eine befestigte Passstrasse hatte bauen lassen, um den Pass für seine Artillerie zu gebrauchen. Seit dieser Zeit war der Simplon mit Postkutschen befahrbar. 1801 wurde auf Napoleons Befehl mit dem Bau des Simplon-Hospizes begonnen.

Bei der Planung des Nationalstrassennetzes Mitte des letzten Jahrhunderts wurde die Passstrasse als A9 ins Nationalstrassennetz aufgenommen und in den 70er und 80er Jahren durch den Bau von zahlreichen Brücken z.B. der Ganterbrücke und Galerien wintersicher ausgebaut. Heute gilt der Simplon als der best ausgebaute Passübergang der Schweiz.

Unter dem Pass führt der zwischen 1898 und 1921 gebaute Simplontunnel hindurch.

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