Vor 200 Jahren gab es in der Schweiz ein dichtes Netz von mit Wasserrädern angetriebenen Anlagen. Fast an jedem Wasserlauf und in jedem Dorf fanden sich eine oder mehrere Mühlen. Auch von Tieren betriebene Anlagen waren öfters anzutreffen. Infolge von Getreideimporten und der Konzentration in Grossmühlen nahm die Zahl der Kundenmühlen ab dem Jahre 1850 von ursprünglich 4000 bis 5000 Mühlen rasant ab. Heute ist die Zahl der noch funktionsfähigen Mühlen auf einige wenige zusammengeschrumpft. In ähnlicher Art wurden auch viele Sägen, Öfen oder Hammerschmieden aufgegeben. Oft erinnert nur noch der Name eines Hauses oder einer Strasse an die ursprüngliche Funktion.